Die Basisstation

Die Basisstation wird benötigt, wenn das Funkrufsystem die Signale von externen Maschinen und Anlagen melden soll oder wenn die Sender und Empfänger eines HGT-Lichtsystems integriert werden sollen. Da die Basisstation selbst kein Funkteil für das Senden und Empfangen von Funkruf-Nachrichten besitzt, wird sie immer in Kombination mit einem Mobilteil genutzt. Das Mobilteil wird über die RS232-Schnittstelle mit der Basis verbunden und sendet die Meldungen der Basisstation an die anderen Mobilteile per Funk. Das angeschlossene Mobilteil kann immer eingeschaltet bleiben, weil das Laden des Akkus von der Basisstation mit übernommen wird.

Einsatzmöglichkeiten

Mit seinen max. 16 Ein- und Ausgängen kann das Gerät direkt an Rauch- und Brandmeldezentralen, Personenrufanlagen in Krankenhäusern oder an Krananlagen in Werkshallen angeschlossen werden. Auch das Absetzen eines Notrufs über ein an die Basisstation angeschlossenes Telefonwählgerät ist kein Problem. Weil die Basisstation gleichzeitig Sender und Empfänger des HGT-Lichtsystems ist, können einerseits akustische Ereignisse wie Telefon- oder Türklingeln vom HGT-Lichtsystem in das Funkrufsystem übertragen werden, andererseits können Funkruf-Nachrichten z.B. auch Blitzfolgen im Lichtsystem auslösen.

HGT Funkrufanlagen wurden bis jetzt erfolgreich auf Baustellen, auf Lagerplätzen, in Werkstätten, in Gärtnereien, in der Grünanlagenpflege, im Straßendienst und in der Landwirtschaft eingesetzt. Die HGT Funkrufanlage wird durch Hausmeister, Lagerarbeiter, Schlosser, Mechaniker, Tischler, Drucker, Gärtner und Maler genutzt. Zur effektiven Ausstattung des Arbeitsplatzes mit einer funktionstüchtigen Anlage führt die HGT mit dem Arbeitgeber und dem hörgeschädigten Arbeitnehmer vor Ort eine Beratung durch, bei der die verschiedenen technischen Lösungen vorgestellt, die erforderlichen Geräte ausgewählt und deren Funktion getestet wird.